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Koexistenz im Kanton Graubünden

Posted by Darco Cazin on November 01, 2019
Darco Cazin
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Graubünden. Ein wahres Mountainbike-Paradies. Der Schein trügt nicht: Im Kanton Graubünden ist beim Thema Mountainbiken alles einfacher. Aber das ist kein Zufall. Seit über zehn Jahren wird auf Koexistenz gesetzt – und zwar auf verschiedenen Ebenen.

Wunderbare Trails und fantastische Dienstleistungen für alle jene, zu deren Lieblingsbeschäftigung das Mountainbiken gehört, sei es bei Hotels, beim Guiding oder bei Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs. Hier geht man sogar während der Landsession mit Parlamentariern auf die Trails, so wie die Finnen in die Sauna. Mountainbiken wird kultiviert. Das ist das Resultat der endlosen Liste an Massnahmen, welche im Rahmen der kantonalen Bike-Initiativen wie graubündenBIKE und anderen, langfristig umgesetzt worden sind. Die Koexistenz zwischen Bikern und anderen Nutzern wird im Kanton Graubünden auf drei verschieden Ebenen aktiv angegangen:

Hinter dem Vorhang
Zum einen gibt es Koexistenz-Massnahmen, die für den Nutzer nicht ersichtlich sind – also hinter dem Vorhang stattfinden. Gemeint sind Richtlinien, Leitfäden, Merkblätter und Planungshilfen für Projektanden. Graubünden hat den raumplanerischen Prozess zur Entwicklung von Mountainbikestrecken einheitlich definiert. In Anbetracht der Nutzung durch verschiedene Anspruchsgruppen, wurden auch Umweltkriterien erarbeitet. Des Weiteren wurde ein Sprachregelung für den Kundenkontakt heraus gegeben. So können Touristiker mit Mountainbikekompetenz Auskunft geben – auch zu den Richtlinien für die Nutzer. Zur zielführenden Kommunikation gibt es offizielle Empfehlungen mit einer Foto-Checkliste. So soll zum Beispiel sichergestellt werden, dass in der Werbung entsprechend der Koexistenz-Richtlinien Mountainbiker auf den Trails und nicht nebst den Trails attraktiv abgebildet werden.

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Graubünden hat eine neue Beschilderung für Mountainbikestrecken entwickelt, welche sich in der Zwischenzeit zum Schweizer Standard etabliert hat. Zum korrekten Verhalten zwischen den Weggenossen gibt es einen offiziellen Kodex. Für Situationen, wo es keine Zaunsysteme gibt und einfach über oder durch den Zaun gerollt werden kann, gibt es Zaunwimpel als Markierung. Dieses Angebot wurde in Zusammenarbeit mit Vertretern der Alplandwirtschaft entwickelt und steht kostenfrei zur Verfügung. Mit einfachen Massnahme werden sowohl Biker als auch andere Wegnutzer sensibilisiert. Zu guter letzt wurden auch technische Standards und Empfehlungen heraus gegeben, welche Anpassungen an den Wegen selbst durchgeführt werden können, zum Beispiel zur Verlangsamung.
Technische Tipps zur Förderung der Koexistenz gibt es zudem in unseren neuen Broschüre, die hier kostenlos bestellt werden können. 

In der Kommunikation
Früher wurde in Plakatkampagnen auf die Koexistenz hingewisen. Der Slogan war „Die Wander- und Bikewege in Graubünden waren schon immer ein Ort der Begegnung“. Aktuell gibt es neue Videos für E-Mountainbiker, die auf das Miteinadner und korrekte Verhalten in der Natur hinweisen. Die neue Kampagne heisst „Fair Trail“ und wirbt mit Bündner Humor für ein entspanntes Miteinander auf den Wegen.

Graubünden ist nicht über Nacht zum Mountainbike-Paradis geworden. Seit über zehn Jahren wurden die drei Ebenen systematisch und kontinuierlich bearbeitet – und es wird nicht aufgehört. Wer es ernst meint mit der Koexistenz und Entflechtung, dem empfiehlt sich lieber heute als morgen mit dem Prozess zu starten. Der Reality Check ist mit einem Besuch in Graubünden bereits jetzt erlebbar – Allegra!

Topics: mountain bike, graubünden, Bike, e-mountainbike, tourisme, targetgroup, allegra, entflechtung, koexistenz

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