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Die besten Kommunikationskanäle für Mountainbike Angebote

Posted by Olivia Schoch on November 09, 2018
Olivia Schoch
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„Wer nicht wirbt, stirbt“ – diesen Lehrsatz hat jeder, der sich für Marketing interessiert, schon einmal gehört. Auch wenn diese Aussage etwas extrem ist, so hat sie doch was Wahres. Wenn wir als Mountainbike Destination erfolgreich sein wollen, ist die Kommunikation des Angebots ein integrativer Bestandteil der Gesamtentwicklung. Doch auf welchen Kommunikationskanälen, stellt sich die Frage. Welches sind die Besten um das Mountainbike Angebot an die Frau und an den Mann zu bringen? 

SPECIAL INTEREST MEDIA

Es liegt nahe sich an erster Stelle mit Special Interest und General Interest Media auseinander zu setzen und einen Vergleich zu ziehen. Special Interest Media decken einen relativ kleinen Anteil des Gesamtmarktes ab – das müssen wir uns bewusst sein. Jedoch auch wenn die Zahl lediglich im einstelligen Prozentbereich liegt, so betrifft es doch eine bedeutungsvolle Zielgruppe. Unter der Leserschaft befinden sich externe Beeinflusser und Meinungsbildner, welche eine hohe Multiplikations-Wirkung haben. Sie gelten in ihrem Umfeld und teilweise auch in der Öffentlichkeit als Experten und werden um Rat und Tat gebeten. Nicht nur, wenn es um ein neues Mountainbike oder um eine Ersatzteil geht, sondern auch, wenn es um den Mountainbike Urlaub geht. Ihre Meinung kann wie eine Benchmark wirken. Deshalb wollen wir als Mountainbike Destination in Special Interest Media präsent sein.

GENERAL INTEREST MEDIA

Das Interessante an General Interest Media ist die Breite an Themen, welche über das Mountainbiking hinaus geht. Denn so geht es auch unserer Zielgruppe. Sie ist vielseitig interessiert und hat Bedürfnisse, die über das Mountainbiking hinausgehen. Wenn Sie nicht im Sattel sitzt, liebt sie vielleicht guten Kaffee über alles oder hat eine Leidenschaft für Bier. Oder für Mode. Oder für Familien-Themen. Oder für Investment-Themen. Wollen wir deshalb zum Beispiel im Wirtschaftsressort der Tageszeitung eine Abdeckung erzielen? Fragen dieser Art müssen gestellt werden. 

SOCIAL MEDIA

Neue und äusserst attraktive Möglichkeiten gibt es mit Facebook, Facebook Ads und Instagram. Hier haben wir die Gelegenheit unsere Zielgruppe sehr präzis und mit minimalem Streuverlust anzusprechen: inhaltlich, sprachlich, geografisch, themenbezogen. Wenn wir zum Beispiel ein Mountainbike und Gourmet Angebot in der Region Wien vermarkten wollen, so können wir dies exakt so buchen. Die Werbung ist ausschliesslich für User ersichtlich, die ein entsprechendes Interesse und Verhalten aufweisen. Dieser Kanal ist zudem (noch) sehr preiswert. In den kommenden Jahren wird der Preis sicherlich stark ansteigen.

Bild Paragraph Ladestationen erfassen

Tourismus-Destinationen möchten wir an dieser Stelle besonders folgende drei Kanäle ans Herz legen, welche oft und gerne in Vergessenheit geraten: Navigations-Apps, bestehende Gäste und bestehende Kanäle.

NAVIGATIONS-APP

Destinationen betrachten Navigations-Apps oder -Lösungen (digitale Karten) noch oft als technische Lösungen. Das sind sie auch – aber nicht nur: Diese Angebote können und sollen als Kommunikationskanal genutzt werden! Mountainbiker nutzen zum Beispiel Komoot, Outdooractive, SchweizMobil, Singletrail Maps, Supertrail Maps etc. Welche App sie nutzen, entscheiden sie bevor sie überhaupt in einer Destination angekommen sind. Egal welche App der potentielle Gast nutzt: Als Tourismusdestination wollen wir Bestandteil davon sein und mit den Touren auf uns aufmerksam machen. Es reicht nicht, die Radtouren ausschliesslich auf der wichtigsten Anwendung zu veröffentlichen, denn das Ziel ist von möglichst vielen Nutzern wahrgenommen zu werden. Und zwar mit Streckenführung, Höhenprofil, Textbeschreibung, Fotos und Videos. Alle Apps sind wichtig – denn alle potentiellen Kunden sind wichtig.

BESTEHENDE GÄSTE

Jede Tourismusdestination hat bestehende Gäste. Hier können wir beginnen. Diese Gäste können wir ansprechen. Sie kennen die Destination bereits, sie sympathisieren für den Ort und die Region und mit ihnen haben wir eine Beziehung und einen Kontakt. Sehr gut möglich, dass wir unter ihnen mehr Mountainbiker finden als wir gedacht hätten. 

BESTEHENDE KANÄLE

Jede Destination verfügt auch bereits über Kommunikationskanäle: Webseite, Newsletter, Tourismusbüro, Broschüren, Social Media, Medienarbeit, Stände und Präsentationen an Veranstaltungen etc. Aber es sind nicht einmal diese, auf die hier explizit angespielt wird – es gibt noch Versteckte: Zum Beispiel die Talstation im Skigebiet. Personal. Sportgeschäfte. Diese Gefässe werden massiv unterschätzt!

Im Allgemeinen lässt sich feststellen, dass sich Tourismusdestinationen mit den Kommunikationskanälen im Rahmen des Geschäftsmodells schwertun und oft Potenzial brach liegt. Vermeintlich offensichtliche und triviale Möglichkeiten geraten in Vergessenheit. Wer neugierig geworden ist und tiefer gehen will: Allegra bietet praxisorientierte Workshops. Oder man geht noch tiefer mit unseren Freunden von foryouandyourcustomers.com. Die sind Experten in über 130 Kanälen, aus denen ausgesprochen viel Wert herausgeholt werden kann. Diese sollte sich Destination einzeln anschauen. Und wer es selbst lernen will, der kann es mit diesen Leitfäden und Unterlagen tun.

Topics: destinations, mountain bike, tourisme, targetgroup, communication, community

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