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Die Basics des Markts für E-Mountainbiker

Posted by Darco Cazin on June 16, 2019
Darco Cazin
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Man will es besonders gut machen, fokussiert auf den Aufbau und verpasst dabei zuerst das stabile Fundament zu schaffen. Wir beobachten dies regelmässig bei der Entwicklung von Mountainbikemärkten.Zur Abhilfe haben wir vor drei Jahren das E-Book „Die Basic Facts – die grundlegenden Fakten zum Mountainbikemarkt“ verfasst. Insbesondere in den letzten drei Jahren weist das E-Mountainbike eine bemerkenswerte Entwicklung auf. Es ist an der Zeit, die grundlegenden Fakten zum E-Mountainbikemarkt zu ergänzen. Und zwar sind es deren sieben:

Frauen
Unter E-Mountainbikenden ist der Frauenanteil höher als unter klassichen Mountainbikenden. Weshalb, wissen wir nicht genau. Mit dem steigenden weiblichen Marktanteil wird jedefalls ein Wunsch vieler Marktplayer wahr. Es liegt auf der Hand, dass es diverse Gründe gibt, weshalb es als positiv zu werten gilt, dass mehr Frauen in den Mountainbike- oder E-Mountainbike-Sport eintreten.

Zeitressourcen
Die Menschen haben weniger Zeit. Das ist ein gesellschaftliches Phänomen. Die E-Mountainbiker sind dabei keine Ausnahme. Sie verbringen zwar weniger Zeit am Stück auf dem Rad als Mountainbiker – die Biketour ist schneller abgeradelt und der Nutzer hat kein Bedürfnis die Tour zu verlängern trotz Batterie – jedoch steigen sie dafür öfters in den Sattel.

emtb-kongress-ausfahrt-0559Alter
E-Mountainbiker bestätigen das Vorurteil alt, ungesund und immobil – keineswegs! Das falsche Bild mag aufgrund von Medienberichten in Zusammenhang mit Unfallstatistiken zusammenhängen. Diese betreffen jedoch meist urbane Gebiete. Es gibt sehr wohl ältere Menschen, die auf dem Elektro-Fahrrad unterwegs sind. Fakt ist aber, dass der durchschnittliche E-Mountainbiker in den letzten Jahren stets jünger geworden ist. Das Durchschnittsalter nähert sich demjenigen der Mountainbiker zunehmend an.

Szene
E-Mountainbiker sind noch weniger Szene als Mountainbiker. Sie fahren in Ihrer Freizeit einfach E-Mountainbike. Das ist beim E-Mountainbiker noch akzentuierter als beim Mountainbiker. Man sollte also nicht in die „Szenenfalle“ treten und meinen, dass die Kernzielgruppe gleich dem Markt ist.

Familien
Unter E-Mountainbikern ist der Anteil an Familien höher als bei den Mountainbikern. Fragt man nach der Ursache so hängt es vielleicht mit dem Durchschnittsalter zusammen. Aber da sich dieses ja stets an die Mountainbiker annähert, kann es das alleine doch nicht sein. Möglicherweise ist es familienfreundlicher da dank dem E-Mountanibke eine Demokratisierung stattfinden kann. Alle sind ungefähr gleich stark auf dem Rad. Es ist jedenfalls eine schöne Entwicklung, dass mehr Familien dem Velosport fröhnen. E-Mountainbikes für Kinder sind allerdings noch nicht weit entwickelt worden. Wird dieses Potenzial ausgeschöpft, könnte der Familienanteil noch mehr zunehmen.

emtb-kongress-ausfahrt-0844Markenloyalität
E-Mountainbiker zeigen eine höhere Markenloyalität als Mountainbiker. Und zwar schenken E-Mountainbiker der Destination grössere Glaubwürdigkeit, grösseres Vertrauen und gewichten die Bewertung eines Piers, wenn es zum Urlaub kommt, noch weniger stark als der Mountainbiker. Für Tourismus-Destinationen ist das eine gute Nachricht.

Zukunft
Aktuell geschieht sehr viel in der Entwicklung des E-Mountainbikes. Wir beobachten verschiedene Tendenzen: Die Entwicklung des Rades selbst, die zunehmend zentrale Rolle von Daten und deren Vernetzung sowie die Weiterentwicklung der Batterie- und Motorenleistung. Wohin es jedoch tatsächlich geht und wie schnell es geht, wie schnell zum Beispiel die sozialen Adaptionen vorwärts gehen und was auf den Infrastrukturen passiert – das wissen wir erst in ein paar Jahren.

Topics: mountain bike, trails, traildesign, Bike, e-mountainbike, unterhalt, trail, tourisme, targetgroup, bergbahn, allegra

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